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Arten von Wärmebrücken

In der Regel werden vier Typen von Wärmebrücken unterschieden:

  • materialbedingte Wärmebrücken
  • geometrische Wärmebrücken
  • massestrombedingte Wärmebrücke
  • umgebungsbedingte Wärmebrücke

Materialbedingte Wärmebrücken

Materialbedingte Wärmebrücken entstehen wenn nebeneinander liegende Baustoffe mit unterschiedlicher Wärmeleitfähigkeit innerhalb einer- oder mehrschichtigen Bauteile aneinander angrenzen. Ein typisches Beispiel hierfür sind, die Dämmschicht durchstossende Anker. Über die metallischen Anker und im direkten Materialübergang ist im Vergleich zu der angrenzenden Dämmung der Wärmestrom erhöht.

Geometrisch bedingte Wärmebrücken

Geometrische Wärmebrücken entstehen, wenn die Wärme aufnehmende Oberfläche im Innenbereich sehr viel grösser ist als die abkühlende  Oberfläche im Aussenbereich. Typische Beispiele hierfür sind Gebäudeecken. Hier sinken an den Wärme aufnehmenden Oberflächen die Oberflächentemperaturen ab, da mehr Wärmeenergie über die grösseren Oberflächen im Aussenbereich abfliessen kann.

Massenstrom- und Umgebungsbedingte Wärmebrücken

Bei den massestrombedingen Wärmebrücken handelt es sich um Undichtigkeiten in der Gebäudehülle. Die Gefahr von Tauwasserausfall ist hierbei besonders hoch. Bei umgebungsbedingten Wärmebrücken ist die raumseitige Umgebungstemperatur z.B. durch Heizkörper erhöht.

Die Auswirkungen von Wärmebrücken sind zusammenfassend:

  • erhöhtes Risiko von Tauwasserausfall
  • erhöhtes Risiko von Schimmelpilzbildung
  • gesundheitliche Beeinträchtigungen (Allergien etc.) in Folge Schimmelpilzbefall
  • erhöhter Heizenergieverlust
  • Beeinträchtigung oder Zerstörung der Bausubstanz
  • Beeinträchtigung der thermischen Behaglichkeit
Download
Bauphysik
Bauphysik-Handbuch - Grundlagen des Wärme- und Feuchteschutzes
pdf, 1,48 MB (15.01.2014)
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