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Beispiel Innendämmung

Wandaufbauten mit Innendämmung unterscheiden sich bauphysikalisch von Konstruktionen mit Aussendämmung in einem wichtigen Punkt: Die tragende Deckenkonstruktion durchstösst die thermische Dämmebene beim Übergang zum Massivwandanschluss. Dadurch wird die Innendämmung unterbrochen.

In den Abbildungen 20 ist der Isothermenverlauf in der Wandkonstruktion bei Innendämmausbildung zu sehen. Der rot dargestellte Bereich liegt auf der warmen Innenraumseite. Die untere Abbildung ist im Wandanschlussbereich zu Decke thermisch getrennt, die Temperatur ist relativ homogen, während die obere Abbildung im Anschlussbereich innenraumseitig eine wesentlich niedrigere Oberflächentemperatur aufweist. Wird in der Dämmebene also keine thermische Trennung vorgenommen, findet ein erhöhter Wärmestrom nach Aussen statt.

Durch die Verwendung eines tragenden Wärmedämmelements können Wärmeverluste erheblich reduziert und das Wohnklima wesentlich verbessert werden. Das Risiko bezüglich kritischer Oberflächentemperatur im Winter wird minimiert. Das Schimmelpilzrisiko wird damit auf ein Minimum reduziert.

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Bauphysik
Bauphysik-Handbuch - Grundlagen des Wärme- und Feuchteschutzes
pdf, 1,48 MB (15.01.2014)
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