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Au-Wädenswil: Wohnüberbauung nach Minergie-Standard

Energieeffiziente Balkonanschlüsse mit dem Schöck Isokorb®

In der Kleinstadt Wädenswil im Ortsteil Au wird zurzeit ein anspruchsvolles Wohnbauprojekt umgesetzt: Auf einer Grund­stücksfläche von rund 25.000 Quadratmetern entstehen sieben Doppel-Einfamilienhäuser sowie acht Mehrfamilienhäuser. Das Besondere: Die gesamte Überbauung wird im Minergie-Standard realisiert. Gleichzeitig wird der exponierten Lage Rechnung getragen: Denn die geschickte Ausrichtung der Wohneinheiten ermöglicht eine schöne Aussicht auf den nahegelegenen Zürichsee. Ferner verfügen alle Wohnungen über Terrassen oder sind mit Balkonen ausgestattet. Um den hohen energetischen Anforderungen Rechnung zu tragen, musste besonders diese Vielzahl der Balkonbauten bei der Planung speziell gelöst werden: Die thermische Entkoppelung wurde deshalb mit dem „Schöck Isokorb“ umgesetzt. Er reduziert effektiv Wärme­brücken und erleichtert damit den Bau nach Minergie-Standard. Gestalterischen und konstruktiven Möglichkeiten wird dabei ebenso Rechnung getragen.

Eindrucksvoller Ausblick, Wohnkomfort und energetischer Standard nach Minergie: Das bietet künftig ein hochwertiges Wohnareal in Au-Wädenswil am Zürichsee, das sich derzeit in der Umsetzungsphase befindet. In der idyllischen Landschaft am linken Zürichseeufer entstehen dabei acht Mehrfamilienhäuser und eine Reihe mit Doppel-Einfamilienhäusern – integriert in eine parkartig gestaltete Umgebung auf einer Fläche von insgesamt 25.134 Quadratmetern.

In die Umgebung eingebettete Doppel-Einfamilienhäuser

Auf dem plateauartigen Gelände sind die Doppel-Einfamilienhäuser entlang der Hangkante auf den See ausgerichtet und bieten mit ihren grosszügigen Glasfronten einen ungehinderten Blick auf das Seepanorama. Zwar sind die Häuser zweigeschossig, doch wirken sie durch die Einbettung in das Gelände eingeschossig. Über dem Erdgeschoss mit Garten und den Schlafräumen liegt das Terrassengeschoss mit den Wohnräumen. Es sorgt mit seinen raumhohen verglasten Flächen für eine Lichtdurchflutung in den Räumen und schafft eine Verbindung zwischen Innen- und Aussen­raum. Auch die Lichteinstrahlung, in die dem See abgewandten Räume, wurde bei der Planung bedacht und durch einen Innenhof in das Wohnkonzept eingefügt. Im Treppenhaus sorgt ein Oberlicht für angenehmes Tageslicht. Eine schlichte und zugleich funktionale, stilvolle Aussenwirkung erzeugt die lasierend gestrichene Fassade. Als Wandbaustoff kommt für die Aussenwände Sichtbeton, für die Innenwände Beton, Backstein oder Kalksandstein zum Einsatz.

Die exponierte Lage des Standortes bietet auch für die Mehrfamilienhäuser einen schönen Ausblick: Die insgesamt 104 Eigentumswohnungen erhalten praktisch alle einen Blick auf die Berge oder auf den Zürichsee. Dieser Rundum-Blick wird durch die kleeblattförmige Gestalt der Gebäude erzielt, die durch ihre Rundungen einen fließenden Gesamteindruck vermitteln. Neben der herausragenden Aussicht bieten die Wohnungen auch einen hohen Wohnkomfort. So sind alle Gebäude aus der gemeinsamen Tiefgarage zugänglich und ihre Grundrisse individuell an die jeweiligen Wohnbedürfnisse anpassbar. Jede Wohnung verfügt über zwei Balkone oder Terrassenflächen. Für die Attikawohnung ist eine Grossterrasse von 125 Quadratmetern vorgesehen. Ein aussen­liegendes Vorhangsystem schützt bei Bedarf vor Sonneneinstrahlung beziehungsweise dient als Sichtschutz. Auch hier kam lasierend gestrichener Sichtbeton für die Aussenfassaden zum Einsatz. In den Obergeschossen und in der Attika wurden Beton und Backstein verwendet.

Energiestandard nach Minergie

Die Erstellung der gesamten Überbauung im Minergie-Standard sorgt für hohen Wohnkomfort und niedrige Energiekosten. Dieser hohe Energiestandard wird durch eine optimierte Gebäudehülle, eine kontrollierte Wohnraumlüftung und den Einsatz energieeffizienter bautechnischer Detaillösungen realisiert. Der Ausgestaltung der Balkonanschlüsse kam dabei eine besondere Bedeutung zu, denn  Auskragungen – vor allem in dieser hohen Anzahl – stellen eine Gefahr der Wärmebrückenbildung dar, die die Energiebilanz des Gebäudes negativ beeinflusst. Um den Minergie-Standard zu erreichen, muss dieser Aspekt daher besonders beachtet werden. Denn erst eine möglichst wärmebrückenarme Konstruktion ermöglicht einen hohen baulichen Wärmeschutz.

Für den gehobenen Anspruch an die Energieeffizienz des Balkonanschlusses bietet der Bauteilehersteller Schöck das WärmedämmelementSchöck Isokorb“ an. Dieses eignet sich besonders für den Einsatz in Gebäuden, bei denen eine Minergie-Zertifizierung durch den Planer angestrebt ist. Dämmkörper und Tragstäbe sind so kombiniert, dass eine thermische Entkoppelung der Materialen entsteht und gleichzeitig die statische Tragfähigkeit gesichert ist. Das Produktprogramm des Schöck Isokorb ist auf unterschiedliche Einbausituationen abgestimmt. Diese Typenvielfalt sorgt für gestalterische Freiheit. Der Isokorb ist zudem auf Brandschutz geprüft und in die Feuerwiderstandsklasse R 90 eingestuft worden. Punkten kann er zudem bei der Verarbeitung, da er sich besonders leicht handhaben und somit schnell auf der Baustelle einbauen lässt. In Wädenswil sorgen insgesamt rund 2.500 Isokörbe für einen sicheren Bauteilanschluss mit thermischer Entkoppelung.

Für die späteren Besitzer der Wohnungen zahlt sich der hohe Anspruch an die Gebäudeenergieeffizienz langfristig nicht nur in Hinblick auf die niedrigeren Energiekosten aus: Gut gedämmte Gebäude gewährleisten zudem einen hohen thermischen Komfort und ein ausgeglichenes Raumklima. Nicht nur Kältestrahlungen werden vermieden, sondern auch eine Überhitzung im Sommer. Die insgesamt gute Bauqualität wirkt sich zudem positiv auf den Werterhalt des Gebäudes aus.

Planungsunterlagen und technische Dokumentationen zum Wärmedämmelement „Schöck Isokorb“ können direkt bei der Schöck Bauteile AG in Aarau bestellt werden: per Telefon (062 834 00 10), Fax (062 834 00 11) oder E-Mail (info@schoeck-schweiz.ch).

Bautafel:

Objekt: Wohnüberbauung Aublickweg, Johannes Hirt-Strasse, Au-Wädenswil

Architekt: a4D Architekten GmbH, Zürich

Bauherrschaft, Projektentwicklung, Ausführungsplanung: Allreal Generalunternehmung AG, Zürich

Balkonanschluss: Schöck Isokorb, Schöck Bauteile AG, Aarau

Baubeginn: September 2009

Fertigstellung: voraussichtlich Herbst 2011