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Aarau

Der Leuchtturm von Davos

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Balkone
Rohbau
Die Form des neuen InterContinental Davos hat in Wahrheit wenig mit einem Leuchtturm zu tun, wie es Landammann Hans Peter Michel anlässlich der Aufrichtefeier ausdrückte, dafür seine Ausstrahlung. Das spektakuläre Gebäude setzt damit einen weiteren Akzent

Die eigenwillige Aussenseite des Hotels gleicht vielmehr einem Kokon und reiht sich in die wegweisenden Architekurpreziosen der „höchsten Stadt Europas" ein. Zu diesen Preziosen gehören beispielsweise das ehemalige Luxussanatorium Schatzalp (1900), das Kirchnermuseum von Gigon/Guyer (1992) und das Kongresszentrum von Degelo Architekten (2010). Der exklusive Komplex soll nach zweieinhalbjähriger Bauzeit im Winter 2013 seiner Bestimmung übergeben werden.

Hotel und Residenzen

Das Objekt mit einer Investitionssumme von rund 155 Millionen Franken besteht aus dem Hotel mit 216 Gästezimmern sowie zwei vorgelagerten Riegelbauten mit 38 luxuriösen Eigentumswohnungen. Sie sind durch einen unterirdischen Gang mit dem Hotel verbunden und vereinen die private Wohnsphäre mit dem Service des Fünf-Sterne-Plus-Hotels. Die Wohnungen sind alle zur gleichen Seite ausgerichtet und bieten damit jedem Bewohner einen weiten Blick auf das Landwassertal. Diese Aussicht wird durch die vollverglasten Fronten und die mindestens 25 m2 grossen Balkone ermöglicht. Innen- und Aussenräume verschmelzen hier zwar optisch miteinander, dämmtechnisch sind sie jedoch auf optimale Weise voneinander entkoppelt und vermeiden Wärmebrücken.

Dämmend und tragend

Die Schöck Isokorb® Typen K und Q in verschiedenen Längen minimieren die Wärmeverluste zwischen Innendecke und Balkonplatte, dank der optimierten Bauteile, des Einsatzes von Edelstahl, Neopor® sowie des HTE-Drucklagers. Sie übernehmen gleichzeitig eine statisch tragende Funktion bei den frei auskragenden beziehungsweise abgestützten Balkonen. Die integrierte Aufhänge- und Randzugbewehrung erspart die balkonseitig erforderlichen Steckbügel bzw. Bügelmatten. Seitlich sind die Balkonplatten mit Einzelschubdornen des Typs ESD verbunden. Durch die alpine Lage muss auch besonders auf die Temperatur- und Klimaschwankungen eingegangen werden. Die Ausführung von Dehnfugen ist deshalb unbedingt notwendig. Mit dem Schöck Dorn können die Querkräfte auch bei geringen Plattenstärken zwischen den Dehnfugen übertragen werden. „Wir arbeiten schon jahrelang mit Schöck-Produkten", sagt Patrick Hager, Co-Bauführer beim Bauunternehmen Toneatti, das zusammen mit Baulink AG als ARGE und Totalunternehmung auftritt.

Residenzen im Minergie®-Standard

„Um die hohen dämmtechnischen Ziele in diesem Klima zu erreichen, kommt jedem noch so verborgenen oder scheinbar unscheinbaren Bauteil eine eminent wichtige Rolle zu", begründet auch Regina Meier die Wahl von Schöck-Produkten für die Balkonkonstruktionen in den Residences. Sie ist Bauleiterin bei Baulink AG und mitverantwortlich für die Einhaltung der Vorgaben. „Wir können uns jederzeit, auch langfristig, auf deren Zuverlässigkeit und Dauerhaftigkeit verlassen."

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