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Der Obstgarten wird zum Wohnzimmer

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Das Öko-Quartier „Les Vergers“ vereint Ökologie, Mobilität, genossenschaftliches und partizipatives Wohnen wie auch soziale Durchmischung.
Foto: Rainer Sohlbank

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Mit einer freien Auskragung von bis zu 2.50 Metern boten die Balkonplatten eine bei Wohnbauten nicht alltägliche statische Herausforderung.
Foto: Rainer Sohlbank

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Fast 1‘000 Kragplattenanschlüsse wurden mit Produkten von Schöck ausgeführt, vorwiegend mit dem Isokorb Typ K und Q.
Foto: Rainer Sohlbank

„Les Vergers“, die Obstgärten. So nennt sich eine riesige Wohnüberbauung in Meyrin bei Genf. 1350 Einheiten sind hier entstanden, 3000 Menschen bevölkern dieses 16 Hektar grosse Öko-Quartier. Ein über Jahre entwickeltes und perfektioniertes Konzept von Gemeinde, Kanton, Grundeigentümern, Behörden und zukünftigen BewohnerInnen.

Das „ecoquartier“ vereint Ökologie, Mobilität, genossenschaftliches und partizipatives Wohnen wie auch soziale Durchmischung. Die Idee geht auf die 60er-Jahre zurück, als Meyrin sich zur ersten Schweizer Satelliten-Stadt erklärte und auf die stadtplanerischen Ideen von Le Corbusiers setzte. Sie finden in Les Vergers ihre zeitgemässe Fortsetzung.

Energie aus Eigenproduktion

Die Auftraggeber haben die energetische Messlatte hoch angesetzt: Alle Gebäude erfüllen den Minergie A-Standard, sind also Plusenergie-Häuser. Das bedeutet, dass der Aufwand für Raumwärme, Wassererwärmung, Lufterneuerung, sämtliche elektrischen Geräte und die Beleuchtung durch eigens produzierte erneuerbare Energien gedeckt wird. Im Fall von Les Vergers kommt z.B. die Heizenergie aus einem Wärmeverbund, und die Bauqualität entspricht höchsten Anforderungen.

Wärmebrücken am Balkon minimieren

Das gilt auch für die fast 1‘000 Kragplattenanschlüsse bei den Balkonen, die in einem Teil der Überbauung mit Produkten von Schöck ausgeführt wurden. Exemplarisch sei hier der 9-stöckige Bau A13 erwähnt, der einzige in der Überbauung mit teilweise runden Balkonen und Loggien. Mit einer freien Auskragung von bis zu 2.50 Metern boten die Balkonplatten eine bei Wohnbauten nicht alltägliche statische Herausforderung. Sie verjüngen sich nach aussen um 7 cm, um Gewicht zu reduzieren und ein Gefälle zum Abführen des Regenwassers zu erzielen. Die ausschliesslich in Ortbeton gefertigten Platten sind mehrheitlich mit dem Schöck Isokorb Typ K (überträgt negative Momente und positive Querkräfte) und Typ Q (überträgt positive Querkräfte bei durchgehender Auflagerung) thermisch von der Gebäudehülle getrennt. Wo die Platte seitlich nur punktuell aufliegt, überträgt der Typ QP die positiven Querkräfte. Sie alle minimieren gleichzeitig die kritischen Wärmebrücken und tragen so zur hohen Dämmqualität des Gebäudes bei.

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