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Aarau

Hoch hinaus wohnen

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Das Zölly Wohnhochaus im Trendquartier Zürich West will hoch hinaus. Nicht nur, was seine für den Schweizer Wohnungsbau beachtliche Höhe angeht, sondern auch in Sachen Ökologie. Es ist eines der ersten Hochhäuser im Land, das mit dem Minergie-Eco-Label (Z

Der 77 Meter und 23 Stockwerk hohe Turm steht auf geschichtsträchtigem Grund. Er verdankt seinen Namen dem mexikanisch-schweizerischen Ingenieur und Industriepionier Heinrich Zölly. Hier, an der Turbinenstrasse, gedieh dank seiner Mitwirkung die Maschinenfabrik Escher, Wyss & Cie und gelangte mit einer von ihm entwickelten neuen Generation von Dampfturbinen zu Weltruhm. Das Wohnhochaus ist in der Nachbarschaft des Prime Towers, Mobimo Towers und Maag Areals in bester Gesellschaft und prägt nicht nur dieses pulsierende Zürcher Quartier, sondern auch den aktuellen und künftigen Städtebau.

Was zu Zöllys Zeiten noch unbebautes Gebiet ausserhalb der Stadt war, ist heute ein regional, national und durch die Nähe zum Flughafen sogar international hervorragend erschlossenes Arbeits-, Wohn- und Freizeitviertel. Es ist gerade diese Durchmischung von Bedürfnissen und Angeboten, die dem Hochhaus seine Daseinsberechtigung verleiht. Das Bauen in die Höhe wird noch die Silhouette von manch einer Schweizer Gemeinde, gross oder klein, verändern. Das Zölly spart damit wertvolle Stadtland-Ressourcen, respektive ermöglicht damit eine eigene parkähnliche Umgebung.

Bisher nur wenige Hochhäuser zertifiziert

Das Projekt zeigt, dass Hochhäuser auch aus ökologischer Sicht Sinn machen. Dank konsequent nachhaltiger Bauweise ist Zölly eines der ersten Hochhäuser mit Minergie-Eco-Vorzertifizierung (ZH-090-ECO). Zukunftsweisend ist auch die Sandwich-Fassade mit fast tausend vorgefertigten Betonelementen, individuell geformt und dreidimensional ausgebildet. Obwohl es sich grösstenteils um Unikate handelt, bilden sie optisch eine homogene Hülle, welche auch die eingezogenen Balkone einfasst. Zur wärmedämmtechnischen Entkopplung kamen hier über 500 Isokorb-Elemente von Schöck zum Einsatz.

Mit dem richtigen Material zum Minergie-Eco-Standard

Auch die Anschlusslösung für die Balkon-Kragplatten war dem hohen Öko-Standard untergeordnet. Valentin Jenni, Projektverantwortlicher bei BG Ingenieure und Berater AG in Baar, entschied sich für den Schöck Isokorb, den er in praktisch allen erhältlichen Varianten und sogar noch in Sonderanfertigungen einsetzte. Seine Zufriedenheit mit dem Produkt beginnt bei den Planungsunterlagen, die er wegen ihrer Übersichtlichkeit rühmt. „Jeder Isokorb-Typ ist sehr detailliert und verständlich dokumentiert. Das erleichterte mir die Arbeit besonders bei diesem Objekt, wo ich mit den vier Isokorb Grundtypen K, Q, D und W und bis zu 20 Ausführungsvarianten davon arbeitete." Diese Vielfalt war notwendig, um die thermische Abkoppelung von drei Arten von Loggias zu bewerkstelligen: frei auskragende mit durchgehender Front, solche im Eckbereich und solche mit dreiseitiger Auflage.

Der Winddruck, der auf das Hochhaus einwirkt und mit der Gebäudehöhe zunimmt sowie die Auflasten der Fassadenelemente machten unter anderem die Sonderanfertigungen nötig, die sich durch längere und stärkere Armierungsstäbe auszeichnen.

Zusätzlich Brand- und Schallschutzfunktion

Mit den Schöck-Wärmedämmelementen werden nicht nur die Anforderungen an Minergie-Eco erfüllt. Der Isokorb ist mit Fibersilikat-Platten und einem intumiszierenden Band aus dämmschichtbildenden Materialien versehen. Valentin Jenni: „Wir erreichen mit dem Isokorb auch einen Brandschutzwert von EI 90 und mindern gleichzeitig die Trittschallübertragung in den Loggien."

Das Objekt auf einen Blick

Bauherrschaft: Losinger Marazzi AG, Zürich
Architektur: Meili, Peter Architekten AG, Zürich
Bauphysik: Mühlebach Akustik+Bauphysik, Wiesendangen
Statik: BG Ingenieure und Berater AG, Baar/Zug
Heizung-Lüftung-Klima: Balzer Ingenieure AG, Wallisellen
Wärmedämmelement Isokorb Schöck Bauteile AG, Aarau (> 500 Stk.)
Bausumme: CHF 45 Mio.
Bauzeit/Fertigstellung: 2 Jahre/Mitte 2014

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