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Schöck Bauteile AG feiert 30. Geburtstag

Bauteilespezialist aus Aarau bereits seit 30 Jahren in der Schweiz erfolgreich

Bauteilespezialist aus Aarau bereits seit 30 Jahren in der Schweiz erfolgreich

Der Bauteilehersteller Schöck feiert 30. Geburtstag: Seit Ende 1979 ist die selbst¬ständige Schöck Bauteile AG mit Sitz in Aarau auf dem Schweizer Markt präsent. Besonders das Wärmedämmelement „Schöck Isokorb“ hat der international aufgestellten Schöck-Unternehmens¬gruppe in der Schweiz zu Erfolg verholfen. Auf der Swissbau 1983 in Basel stellte Schöck die erste Produktgeneration des Isokorb vor – ein Wärmedämmelement mit Anschlussbewehrung für auskragende Stahlbetonteile. „Mittlerweile sind auch andere Materialanbindungen möglich. Gleichzeitig haben wir auch die wärmebrückenreduzierenden Eigenschaften des Bauteils kontinuierlich weiterentwickelt“, erläutert Bruno Mauerkirchner, Geschäftsführer der Schöck Bauteile AG. Zudem liefert Schöck längst nicht mehr nur das Anschlusselement Isokorb, sondern hat sich auch mit der Sonderbewehrung „ComBAR“ und dem Treppen-Trittschalldämmelement „Tronsole“ einen Namen gemacht.

Auf 30 Jahre erfolgreiche Unternehmensgeschichte kann die Schöck Bauteile AG aus Aarau zurückblicken: Der Bauteilespezialist nahm 1979 seine Geschäftstätigkeit mit dem Verkauf von Kunststoff-Lichtschächten und hochwertigen Kellerfenstern auf. Den endgültigen Durchbruch brachte jedoch die Erfindung des wärmebrückenreduzierenden Anschlusselementes „Schöck Isokorb“. Mit ihm entwickelte sich Schöck von einem kleinen Bauunternehmen zu einer international tätigen Unternehmensgruppe. Firmengründer Eberhard Schöck startete 1962 in Deutschland mit einer Handvoll Mitarbeitern den „Schöck Bautrupp“, der sich auf die Herstellung von Kellern für den Fertighausbau spezialisiert hatte. „Die eigentliche Basis für unseren Erfolg war dann aber wenige Jahre später die Erfindung des Isokorb. Er reduziert den Wärmeverlust bei auskragenden Bauteilen, indem er die Bauteile thermisch entkoppelt – und ist zugleich ein Teil der Statik.“, erklärt Bruno Mauerkirchner, Geschäftsführer der Schöck Bauteile AG. Erstmals dem Fachpublikum vorgestellt wurde der Isokorb auf den Messen in Basel und Essen im Jahr 1983. Noch im selben Jahr startete der Verkauf in der Schweiz.

 

Der Spezialist für thermische Trennung

Seit nunmehr 30 Jahren ist Schöck der anerkannte Spezialist für hochwertige einbaufertige Bauteile in der Schweiz – insbesondere für den Balkonbau. Die heutige Isokorb-Generation unterscheidet sich merklich von der ersten Produktreihe. War anfangs nur die wärmegedämmte Anbindung von Stahlbetonteilen möglich, so sind heute unter anderem auch der Anschluss von Holzkonstruktionen und Stahlkonstruktionen möglich. Zudem wurden die wärmedämmenden Eigenschaften kontinuierlich verbessert. Die aktuelle Generation des Isokorb präsentierte Schöck jetzt in Basel – auf der Swissbau 2010. Neben dem „Schöck Isokorb XT“, der sich für den Neubau eignet, stellten die Aarauer zudem eine völlig neue Produktlösung für die Balkonsanierung vor. Der „Schöck Isokorb Typ R“ ergänzt das bestehende Produktprogramm für den Anschluss neuer Balkone an bereits bestehende Gebäude.

 

Lösungen für zukunftsfähige Bauwerke

Neben den Anschlusselementen für auskragende Bauteile bietet Schöck auch weitere bekannte Produkte auf dem Schweizer Markt an: Sowohl mit dem Treppen-Trittschallelement „Tronsole“ als auch mit der glasfaserverstärkten Kunststoffbewehrung „ComBAR“ zählt der Bauteilehersteller landesweit zu den führenden Anbietern. Die Bewehrung ist besonders dann geeignet, wenn eine klassische Stahlbewehrung nicht einsetzbar ist. Das Material leitet weder thermisch noch magnetisch, rostet nicht und verfügt trotzdem über ähnliche Verbundeigenschaften wie Betonstahl. Eingesetzt wurde ComBAR auch beim Gleisbau am Berner Bahnhof, da hier eine Stahlbewehrung aufgrund der elektronisch beziehungsweise funkgesteuerten Weichen nicht möglich war. Weitere Anwendungsgebiete sind im Tunnel- und Brückenbau zu finden. Der Schlüssel zum Erfolg liegt für Schöck in der kontinuierlichen Weiterentwicklung der bestehenden Produkte: „Wir müssen uns den stetig steigenden Anforderungen stellen und möchten mit unseren Produkten die Erstellung von zukunftsfähigen Bauwerken fördern, die auch langfristig schadensfrei bleiben“, erläutert Mauerkirchner.