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Swissbau 2010: Hochwärmedämmender Bauteilanschluss für Balkone

Energieeffizienter Balkonbau mit dem Schöck Isokorb XT

Energieeffizienter Balkonbau mit dem Schöck Isokorb XT

Energieeffizienz, Wohnkomfort und Werterhalt: Die Ansprüche an Gebäude sind in den letzten Jahren im Zuge steigender Energiekosten und Ressourcenknappheit wesentlich gestiegen. Um den erhöhten Anforderungen an den baulichen Wärmeschutz im Bereich des Balkonanschlusses gerecht zu werden, eignet sich insbesondere der “Schöck Isokorb XT”. Er wurde jetzt auf der Swissbau in Basel ausführlich vorgestellt und stellt eine neue Generation der erfolgreichen Isokorb-Produktreihe dar. Der Schöck Isokorb XT ermöglicht einen wärmebrückenreduzierten Balkonanschluss, der hohen energetischen Anforderungen genügt. Er kommt damit Planern entgegen, die den Minergie-P-Standard erreichen wollen. Auch frei auskragende Konstruktionen lassen sich mit dem Isokorb XT wärmegedämmt errichten, was für den Planer ein hohes Mass an Gestaltungsmöglichkeiten bedeutet.

Nachhaltigkeit hat auch beim Bauen immer mehr an Bedeutung gewonnen: Manifestiert hat sich dieser Gedanke unter anderem in einem Zertifizierungssystem, das den Energiestandard von Gebäuden ausweist. Basierend auf dem deutschen Passivhaus¬standard wurde in der Schweiz 2002 das noch anspruchsvollere Energielabel Minergie-P eingeführt. Seit nun mehr rund sechs Jahren können Gebäude danach zertifiziert werden. Gebäude nach Minergie-P-Standard stehen dabei für einen hohen Wohnkomfort und Werterhalt. Das Zertifizierungssystem verdeutlicht das gesteigerte Energiebewusstsein. Um einen hohen Energiestandard zu erreichen, muss der Aspekt der Wärmebrücke besonders beachtet werden. Denn erst eine möglichst wärmebrückenarme Konstruktion ermöglicht einen hohen baulichen Wärmeschutz. Gerade der Anschluss auskragender Bauteile – wie Laubengänge und Balkone – kann den Wärmeschutz des Gebäudes negativ beeinflussen.

Für den gehobenen Anspruch an die Energieeffizienz des Balkonanschlusses hat der international aufgestellten Bauteile¬hersteller Schöck daher seinen bewährten Isokorb weiterentwickelt. Der “Schöck Isokorb XT” befindet sich seit November 2008 auf dem Schweizer Markt und wurde bereits in Gebäuden eingesetzt, bei denen die Minergie-P-Zertifizierung durch den Planer angstrebt ist. Er überzeugt besonders durch seine Werte in den Bereichen Wärme- und Trittschalldämmung: Die bereits sehr gute Wärmedämmung des bisherigen Produkt¬programms wird mit dem Isokorb XT zusätzlich verbessert und der Trittschall gegenüber durchbetonierten Anschlüssen um 9 bis 15 Dezibel vermindert – je nach Korbtyp.

 

Innovative technische Gesamtlösung

Bedingt werden die guten Eigenschaften des Schöck Isokorb XT unter anderem durch die größere Dämmkörperdicke: Statt 80 Millimeter wird jetzt ein 120 Millimeter starker Dämmkörper verwendet, womit sich der Schöck Isokorb XT an die zunehmende Dämmstoffdicke der Fassade anpasst. Der Dämmkörper ist aus Neopor® hergestellt, dem schäumbaren Polystyrol (EPS) mit Graphitzusatz von BASF mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,031 W/(m•K). Im Vergleich zu herkömmlichem EPS absorbiert das Material die Wärmestrahlung besser und gewährleistet so eine effizientere Wärmedämmung. Desweiteren wurden die bereits hochwärmedämmenden HTE-Druckmodule nochmals optimiert. HTE steht dabei für „Hoch-Therm-Effizient“. Zudem kommt beim neuen Schöck Isokorb XT ein hochwertiger Edelstahl mit verbesserter Zugfestigkeit zum Einsatz. Das erlaubt bei gleicher Tragfähigkeit einen reduzierten Stabdurchmesser und somit auch eine Verringerung der wärmeleitenden Querschnittsfläche. Das Produktprogramm ist auf viele unterschiedliche Einbausituationen abgestimmt. Diese Typenvielfalt sorgt für mehr Konstruktionsfreiheit.

Neben der Energieeffizienz zählt ein hoher Trittschallschutz ebenfalls zu den Aspekten, die zum hohen Standard eines Gebäudes beitragen. Er ist ein wesentlicher Massstab für einen hohen Wohnkomfort. Somit ist idealerweise auf eine deutliche Trittschallpegeldifferenz zum Balkon zu achten. Laut einer Überprüfung durch die deutsche Hochschule für Technik in Stuttgart erreicht der Schöck Isokorb XT je nach Korbtyp Trittschallminderungen von 9 bis 15 Dezibel gegenüber durchbetonierten Anschlüssen. Gründe für die durchschnittliche Trittschallschutz-Verbesserung von rund 50 Prozent im Vergleich zum herkömmlichen Schöck Isokorb sind – neben Verwendung schalldämmender Materialien – die Optimierung des Bewehrungsquerschnitts und eine geringere Neigung der Querkraftstäbe. Der Isokorb erfüllt damit meist sogar die erhöhten Trittschallschutz-Vorgaben der Schallschutznorm SIA 181. Für Betonanschlüsse sind zudem alle neuen Schöck Isokorb-Typen vom VKF (Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen) auf Brandschutz geprüft und in die Feuerwiderstandsklasse R 90 eingestuft worden. Punkten kann der Isokorb auch bei der Verarbeitung, da er sich besonders leicht handhaben und somit schnell verarbeiten lässt. Bei der Berechnung der exakten Positionierung bieten die Schöck-Ingenieure zudem ihre Unterstützung an.

Nähere Informationen zum „Schöck Isokorb XT“ erhalten Fachleute direkt bei der Schöck Bauteile AG in Aarau – bestellbar per Telefon (062 834 00 10), Fax (062 834 00 11) oder E-Mail (info@schoeck-schweiz.ch).