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Wien, AT

Anton Grolig Hof

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Nachher 2

Nach der Sanierung verfügen jetzt alle Wohnungen über einen eigenen Balkon oder eine eigene Terrasse. Projektbau, Abdruck honorarfrei.

Nachher 1

Für die Bewohner sind die vor die Fassade gesetzten Balkone in jedem Fall ein Gewinn – aber auch optisch lockern sie die schmucklose Hoffassade auf. Projektbau, Abdruck honorarfrei.

Vorher 1

Statisch und bautechnisch eine große Herausforderung: Die alten Balkone mit Betonplatten wurden durch neue Leichtmetallkonstruktionen ersetzt, die dank der Verankerung mit dem Isokorb® Typ RKS thermisch von der Fassade getrennt sind. Projektbau, Abdruck honorarfrei.

Einbau

Für die thermische Trennung der Balkone wurde der Schöck Isokorb Typ RKS verwendet.
EBV Johann Steyrer GmbH, Abdruck honorarfrei.

Hinsichtlich des Heizwärmebedarfs entspricht der Baubestand der 1950er bis 1960er Jahre bei weitem nicht mehr dem heutigen Standard. So auch bei dem im Jahr 1960 errichteten Anton Grolig Hof in Wien, der an der Strassenfassade über zwei Dutzend Balkone verfügt, die als durchgehende Betonplatte mit den Innendecken gegossen wurden. Um eine durchgängige Wärmedämmung anbringen zu können, mussten die Balkone deshalb vollständig abgebrochen werden. Für die thermische Trennung wurde der Schöck Isokorb® Typ RKS verwendet. Der Balkonanschluss erfolgt von aussen und das Element überträgt negative Momente und positive Querkräfte. Es bietet in der Sanierung den gleichen Wärmedämmstandard und die gleiche Sicherheit gegen Bauschäden wie im Neubau. Insgesamt mussten pro Balkon drei Elemente an der Fassade angebracht und in den bestehenden Decken verankert werden. Die tragfähige Basis für die neuen Balkone wird durch vier Bewehrungsstäbe pro Isokorb® gebildet, die bis zu einem Meter tief in die Zwischendecken des Gebäudes eindringen.

Auch die Wohnungen mit Blick auf den Hinterhof erhielten in dem Zuge neue Balkone. Da dort zuvor keine vorhanden waren, war der planerische und bautechnische Aufwand bedeutend geringer. Die neuen Leichtmetallkonstruktionen wurden auf einem Traggerüst vor die Fassade gestellt und nur punktweise in der Wand verankert.

Im Rahmen der thermischen Sanierung konnte der Heizwärmebedarf um zwei Drittel reduziert werden, wodurch das Gebäude heute Niedrigenergiestandard aufweist.

Bauherr

Volksbau, gemeinnützige Wohn- und Siedlungsgenossenschaft

Projektplanung

projektbau gesmbh, Wien AT

Statiker

Harrer & Harrer ZT GmbH, Wien AT