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Freiham, DE

Bildungscampus

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Ab dem Jahr 2019/20 soll der Campus etwa 3000 Schülerinnen und Schülern Platz bieten. 
Foto: ponnie, Abdruck honorarfrei.

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Der Bildungscampus ist das mit Abstand grösste Schulbauprojekt in München.
Foto: Glass GmbH Bauunternehmung, Abdruck honorarfrei.

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Täglich sind bis zu 350 Baufachleute im Einsatz.
Foto: Glass GmbH Bauunternehmung, Abdruck honorarfrei.

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Der Bildungscampus soll als Modell für künftige Schulneubauten und -umbauten dienen.
Foto: Glass GmbH Bauunternehmung, Abdruck honorarfrei.

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Es wurden ca. 80 Isokorb® Typen direkt in die Ortbetondecken mit eingebaut.
Foto: Schöck Bauteile GmbH, Abdruck honorarfrei.

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Die Fluchtbalkone sind alle mit dem Schöck Isokorb® befestigt.
Foto: Schöck Bauteile GmbH, Abdruck honorarfrei.

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Wegen der speziellen Anforderungen wurden zahlreiche Sonderkörbe verbaut.
Foto: Schöck Bauteile GmbH, Abdruck honorarfrei.

In neuen Stadtteil Münchens entsteht derzeit der Bildungscampus als bisher grösstes Schulprojekt der Landeshauptstadt. Er besteht aus vier Bauteilen: Realschule und Gymnasium (RSG), Grundschule und Sonderpädagogisches Förder- und Kompetenzzentrum (GSF), Zentrale Mitte mit einer Mensa, einer Doppelsporthalle sowie einer Tiefgarage (ZTM) und einer oberirdischen Verbindungsbrücke zwischen der Zentralen Mitte und dem GSF-Komplex. Der vorgeschriebene zweite Rettungsweg wurde bei allen Gebäudekomplexen in Form von Fluchtbalkonen umgesetzt, die jedes Geschoss komplett umlaufen. Die Lösung für deren Anschluss war der Schöck Isokorb® XT, der Bauteile wie Attiken, Vordächer oder wie hier Balkone thermisch voneinander trennt und gleichzeitig Teil der Statik ist. Insgesamt wurden rund 80 verschiedene Isokorb® Typen direkt in die Ortbetondecken mit eingebaut, davon 40 Typen als Sonderausführung. Die Fugenabschnitte zwischen den Balkonen wurden mit dem Schöck Dorn verbunden. Er sorgt dafür, dass die Balkone sich nicht unterschiedlich senken und auf einer Linie bleiben.

Da in den Eckbereichen der Bauteile kreuzweise Bewehrungslagen mit einem Durchmesser von 20 Millimeter übereinander liegen, wurden zusätzlich Sonderkörbe geplant. Zudem waren unterschiedliche Betondeckungen in der Höhe von 55 Millimeter bis 60 Millimeter notwendig, die auch den Einsatz von Sonderlösungen erforderten. Auch die relativ grossen Schnittgrössen, also die inneren Kraftgrössen, die das Bauteil gegen äussere Einwirkungen aufbringen muss, um nicht zu versagen, erforderten den Einsatz von unterschiedlichen Sonderkörben.

Bauherr

Stadt München

Architekt

schürmann dettinger architekten, München
Keller Damm Kollegen Landschaftsplaner StadtplanerGmbH, München

Bauunternehmer

Glass GmbH, München

Tragwerksplaner

Sailer Stepan und Partner, München
Krone Ingenieure GmbH, Berlin