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Biel, CH

Büroanbau L. Klein AG

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Das Treppenhaus aus Jurakalkbeton dient als „Rückgrat“ des sonst ganz in Holz gehaltenen Anbaus.
Visualisierung: Gautschi Lenzin Schenker Architekten AG, Abdruck honorarfrei.

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Der offene, skulptural anmutende Treppenkern trägt einen Teil der stützenfreien Zwi-schendecken aus Holz. Seine Konstruktion bot dem Ingenieur und Baumeister einige Herausforderungen.
Foto: Antal Thoma, Abdruck honorarfrei.

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Der Bauherr legt viel Wert auf ein gesundes Arbeitsumfeld und wünschte keine Stahlbewehrung. Der Ingenieur schlug den Glasfaserverbundwerkstoff Combar vor.
Foto: Antal Thoma, Abdruck honorarfrei.

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Die Spezialbewehrung mit Combar von Schöck wird auf die gleiche Weise verarbeitet wie Stahl.
Foto: Antal Thoma, Abdruck honorarfrei.

Combar

In Spezialanwendungsbereichen erfüllt herkömmlicher Betonstahl die gegebenen Anforderungen nicht. In diesen Fällen eröffnet die Glasfaserbewehrung Schöck Combar neue Möglichkeiten.
Foto: Schöck Bauteile GmbH, Abdruck honorarfrei.

Der Stahlhändler, der keinen Stahl wollte

Im schweizerischen Mittelland hat sich ein typisches klein- bis mittelständiges Unternehmen einen knapp 600 Quadratmeter großen Eckanbau gegönnt. Eine Stahlbewehrung des Betonkerns war aus gesundheitlichen Gründen tabu. Daher wurde für die Bewehrung der Glasfaserverbundwerkstoff Combar des Bauprodukteherstellers Schöck eingesetzt – obwohl der Bauherr, die vor mehr als 70 Jahren gegründete L. Klein AG, mit Edelstahl und Metall handelt.

 

Hybridbau aus Holz und Weißbeton

Dass es ein Holzbau sein sollte, war von Anfang an klar. Dies äußert sich nicht zuletzt in der Schindelfassade, die eine alte Bautradition aus dem Alpenraum wiederaufnimmt. Erst während der Planung der Holzkonstruktion fiel die Wahl auf hochwertigen Jurakalkbeton für den Treppenkern; dies führte wiederum zur Entscheidung, keinen Stahl für dessen Bewehrung zu verwenden. Vor allem im Bestreben der Bauherrschaft, ein gesundes Arbeitsklima für die Mitarbeitenden zu schaffen; Elektrosmog und magnetische Felder sollten unbedingt vermieden werden. Deshalb gibt es im Anbau unter anderem keine elektrischen Ringleitungen.

Reiner Holzbau nicht möglich

Philipp Schiess, Geschäftsleitungsmitglied bei der L. Klein AG, erklärt: „Wir wollten eigentlich einen reinen Holzbau aufstellen, weil dieses Baumaterial ökologisch und gesundheitlich unbedenklich ist. Darauf legen wir als Arbeitgeber viel Wert. Unsere räumlichen und architektonischen Vorstellungen konnten jedoch mit einem Betonkern besser umgesetzt werden.

Combar aus gesundheitlichen Gründen

In zunehmendem Maße werden die Ursachen zum Beispiel von chronischen Kopfschmerzen, Schlafstörungen und rheumatischen Beschwerden in Zusammenhang mit Veränderungen des natürlichen Strahlungsumfeldes gestellt und diskutiert. Deshalb raten zahlreiche Baubiologen präventiv zur Vermeidung von Elektrosmog. Da Betonstahl elektrisch leitend und auch magnetisierbar ist, kann er eine Verzerrung des natürlichen Erdmagnetfeldes in der Nähe der Bewehrung verursachen. Der Bauherr wollte genau das vermeiden: „Als wir unseren Wunsch nach einer gesundheitlich unbedenklichen Bewehrung äußerten, hatte der Ingenieur mit Combar rasch eine Alternative zur Hand.“

Durch den Einsatz der Bewehrung mit glasfaserverstärkten Stäben aus Vinylesterharz entstehen keine magnetischen Felder. Sie sind korrosionsfrei und leiten keine Elektrizität. Schöck Combar ist geeignet für den Einsatz in Geschossdecken, Bodenplatten, Fundamenten, Wänden, Ringankern, Stürzen und Stützen von Ein- und Mehrfamilienhäusern und Bürogebäuden.

Bauherr:

L. Klein AG, Biel

Architekt:

Gautschi Lenzin Schenker Architekten AG, Aarau

Ingenieur:

WMM Ingenieure AG, Münchenstein

Bauunternehmer:

Sterki Bau AG, Bellach

Gebäudevolumen:

2.622 m3

Geschossfläche:

595 m2