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Luzern, CH

Himmelrich 3

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Mit dem Projekt Himmelrich3 wurden Zeilenbauten aus den 30-er Jahren mit einem Blockrandbau und einer neuen Zeile ersetzt. 
Visualisierung: Enzmann Fischer Partner AG

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Die vorfabrizierten Balkonbrüstungen, wie auch die Brüstungselemente unterhalb der Fenster, lagern auf dem Isokorb ABXT.
Foto: Stefano Schröter

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Der Schöck Isokorb KS in einer gebogenen Sonderausführung (unten) und der Typ ABXT (oben) sind fürs Betonieren vorbereitet.
Foto: Stefano Schröter

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Nach dem Betonieren sind 520 Stück des Isokorb KS rund um den Blockrandabbau bereit, die Stahlträger für das 1.50 m auskkragende Vordach aufzunehmen. 
Foto: Stefano Schröter

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Die frei auskragenden Balkomplatten zum Innenhof des Blockrandbaus werden vom Isokorb K getragen und thermisch abgekoppelt. 
Foto: Stefano Schröter

Standard- und Sonderanfertigungen von Kragplattenanschlüssen

Die derzeit grösste Baustelle der Stadt Luzern – und die bisher grösste der Baugenossenschaft abl – ist neunstöckig und dreieckig. Im trendigen Neustadtquartier entstehen unter dem Namen „Himmelrich 3“ zwei Wohn- und Geschäftsbauten der abl, allgemeinen baugenossenschaft luzern.

Ein Blockrand ersetzt die Zeilen

Das Interesse von Architekten am Projekt war enorm. 116 Büros meldeten sich zur Präqualifikation an, deren 19 wurden schliesslich von der Jury eingeladen. Das Siegerprojekt von Enzmann Fischer Partner aus Zürich schafft nun neue innerstädtische Räume, in denen Wohnen, Arbeiten und Freizeit verschmelzen. Die teilweise Abkehr von den Zeilenbauten hin zum Blockrand ist gleichzeitig eine Annäherung an die benachbarten Blockrandbauten, die ebenfalls im Besitz der abl sind.

Wie 11 zusammengebaute Mehrfamilienhäuser

Bei genauerem Hinsehen zeigen sich gezielte Unterschiede in der Fassadengestaltung, abhängig von der Ausrichtung. Die senkrechten „Bänder“ zwischen den Balkonen sind als Vorsatzschale aus Betonelementen ausgestaltet, gut 15 m hoch. Sie liegen auf speziell gefertigten Kragplattenanschlüssen des Typ Schöck Isokorb KXT auf. Der Widerstandswert dieser Sonderanfertigung beträgt über 112 kN.

Ein Novum für Luzern

Zum ruhigen Innenhof hin verfügen alle Wohnungen über einen auskragenden Balkon, thermisch entkoppelt mit dem Schöck Isokorb Typ K. Deren Brüstungen, wie auch die Brüstungselemente unter den Fenstern wurden mit dem Isokorb ABXT gelagert. Strassenseitig wechseln jedoch auskragende Balkone mit Loggien ab. Hier kam ebenfalls der Isokorb Typ QS für den Anschluss Stahl an Beton zum Einsatz. Aus Sicht von David Stump von Felder Ingenieure & Planer AG insgesamt ein anspruchsvolles Projekt. Für den Ingenieur ist unter anderem die Anzahl und Vielfalt des eingesetzten Isokorb Typ K aussergewöhnlich.

Vor Ort eingiessen statt 2800 Löcher bohren

Rund 700 Stück des Typs KS waren zudem für die rundum laufende Vordachkonstruktion nötig, um alle zwei Meter einen Stahlträger zu montieren und thermisch von der Fassade zu trennen. Sie kragen 1,50 m aus. Die Bauherrschaft, die gleichzeitig die Bauleitung inne hat, liess den Isokorb vor Ort verlegen und während des Betonierens eingiessen. „Wir sind überzeugt, dass wir dadurch die Genauigkeit der Positionierung erhöhen und die Montage der Stahlträger beschleunigen konnten,“ erklärt Franz Studer von der abl. Als Gesamtbauleiter ist es für ihn wichtig, sich auf die Kompetenz sowie die fehler- und lückenlose Lieferung der vielen verschiedenen Kragplattenanschlüsse verlassen zu können.