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Lugano, CH

Residenza99

Die geschlossene, aber nicht fensterlose Fassade ist als vertikaler Garten angelegt. Visualisierung: Artech SA, Lugano

Die geschlossene, aber nicht fensterlose Fassade ist als vertikaler Garten angelegt. Visualisierung: Artech SA, Lugano

Die Südseite Richtung See ist offen gestaltet und bietet Blick auf Stadt und See. Visualisierung: Artech SA, Lugano

Die Südseite Richtung See ist offen gestaltet und bietet Blick auf Stadt und See. Visualisierung: Artech SA, Lugano

Tronsole® Typ Z für den  übertragungsfreien Anschluss an die Treppenhauswand. Foto: Studio Galli Michele &Associati, S. Antonio

Tronsole® Typ Z für den übertragungsfreien Anschluss an die Treppenhauswand. Foto: Studio Galli Michele &Associati, S. Antonio

Wohnen im grünen Kleid

Das Mehrfamilienhaus „Residenza 99“ ist Teil eines Gebäudekomplexes und liegt in einer grösseren, etwas erhöhten Vorortsgemeinde von Lugano in der italienischen Schweiz. Dank seiner privilegierten Lage mit Blick auf Stadt und See geniessen die Eigentümer hohe Wohnqualität und Ruhe. Diese spiegelt sich in der schlichten, zeitgemässen Architektur und den fortschrittlichen Konstruktionslösungen.

Die Wohnungen bieten sogenanntes „Durchwohnen“, das heisst sie nutzen die ganze Gebäudetiefe und haben eine Nord- und eine Südausrichtung. Auf der Nordseite – zur Strasse hin – befinden sich die Schlafräume. Die geschlossene, aber nicht fensterlose Fassade ist als vertikaler Garten angelegt und ein wichtiges, Identität stiftendes Element, nicht nur optisch, sondern auch funktionell. Bewachsen mit einer Vielfalt an saisonalen Gräsern, Farnen und Blumen, schützt sie vor der Sonneneinstrahlung und dem Lärm von der Strasse; sie absorbiert aber auch Feinstaub, produziert Sauerstoff und leistet so einen Beitrag zur Luftqualität.

Die Südseite Richtung See ist offen gestaltet. Grosszügige verglaste Loggien setzen den Wohnraum nach aussen fort. Mit überwiegend 2 ½ und 3 ½ Zimmern entsprechen die 26 Einheiten der Marktnachfrage nach eher moderaten Wohnungsflächen.

Bauqualität heisst Lebensqualität

Nicht nur die Oberflächenmaterialisierung wird gehobenen Ansprüchen gerecht; auch die Konstruktionsdetails sind Ausdruck einer Grundhaltung, hier hochwertige und nachhaltige Bausubstanz zu erstellen. In Mehrfamilienhäusern wie der Residenza99 sind Lärm und Trittschall ein zentrales Thema, besonders auch im Treppenhaus. Für neugebautes Stockwerkeigentum wie in diesem Fall gelten stets die erhöhten Anforderungen von L‘ ≤ 50 dB. Dabei sind die technischen und visuellen Optimierungsmöglichkeiten bei Ortbetontreppen noch besser als bei vorgefertigten Elementen. Die Fugen zwischen Treppe und Wand lassen sich sauberer ausbilden, und die Verbindung zwischen Treppenlauf und Podest ist weitgehend schallentkoppelt.

Produktvielfalt für ganzheitlichen Ansatz

Die Gesamtlösung für die Trittschalldämmung der Treppen in diesem Objekt stammt von Schöck Bauteile AG. Denn die vorgegebenen Anforderungen konnten mit der Schöck Tronsole® ganzheitlich erfüllt werden. Die Treppenläufe und Podeste werden durch dieses Schallschutzsystem von einer „blauen Linie“ umschlossen und gewährleisten dadurch einen durchgängigen und schallbrückenfreien Anschluss.

Die Lösung liegt in der Schallentkoppelung

Mit drei Tronsole® Produkten von Schöck konnte die Trittschallthematik in der Residenza99 wirksam angegangen werden: Im Anschlussbereich Treppe/Geschoss konnte die Fuge dank des Typs T gerade ausgebildet werden. Der sonst übliche Rücksprung durch ein klassisches Konsolauflager konnte vermieden und dadurch den architektonischen Vorstellungen der Bauherrschaft entsprochen werden. Den übertragungsfreien Anschluss an die Treppenhauswand gewährleistet der Typ Z. Dadurch erübrigte sich ein schwimmend verlegter Unterlagsboden auf dem Zwischenpodest. Das zugehörige und geprüfte Bewehrungselement beschleunigte zudem den Bauablauf. Auch der Podestanschluss Typ Z übertrifft gemäss Prüfbericht die geforderte Trittschallpegeldifferenz ΔLn,w von 28 dB, dies führt zu einem bewerteten Norm-Trittschallpegel Ln,w von 40 dB im schutzbedürftigen Raum.

Ein Kieselstein macht es aus

Die Einbaukästen des Tronsole® Typs Z mit den Aufsteckrahmen fügen sich optimal in die blaue Linie des dritten Typs, der Fugenplatte L ein, die das Schöck Schallschutzsystem komplettiert. Nur wenn alle Fugen zwischen Treppenhauswand und Treppe (Lauf und Podest) entkoppelt und damit frei von Verschmutzungen bleiben, wird die Schallentkopplung bei Betontreppen wirksam. Bereits ein einzelner Kieselstein reduziert die Schalldämmung um ca. 10 dB, was eine empfundene Verdoppelung der Lautstärke bedeutet.