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Winterthur, CH

Sue&til in Winterthur

Das Projekt sue&til besteht aus insgesamt 20 Gebäuden und ist städtebaulich als klassische Blockrandbebauung konzipiert, die einen weitläufigen, verwinkelten Hof umschliesst.

Das Projekt sue&til besteht aus insgesamt 20 Gebäuden und ist städtebaulich als klassische Blockrandbebauung konzipiert, die einen weitläufigen, verwinkelten Hof umschliesst.
Quelle: www.sueundtil.ch

Wie Solitäre wurden die Steigzonen schon früh hochgezogen; an ihnen sind die in Holz ausgeführten Obergeschosse aufgehängt.

Wie Solitäre wurden die Steigzonen schon früh hochgezogen; an ihnen sind die in Holz ausgeführten Obergeschosse aufgehängt.
Foto: Markus Wolf

Die Tronsole Typ T wird im Fertigteilwerk gleich in das Treppenelement eingegossen.

Die Tronsole Typ T wird im Fertigteilwerk gleich in das Treppenelement eingegossen.
Foto: Schöck Bauteile GmbH

Dem Baufortschritt entsprechend werden die Treppenelemente „just-in-time“ vom Fertigteilwerk auf die Baustelle geliefert. Die Trittschalldämmung Tronsole T von Schöck ist bereits integriert.

Dem Baufortschritt entsprechend werden die Treppenelemente „just-in-time“ vom Fertigteilwerk auf die Baustelle geliefert. Die Trittschalldämmung Tronsole T von Schöck ist bereits integriert. 
Foto: Markus Wolf

Das gerade Fugenprofil erleichtert nicht nur die Planung des Stufenmasses, sondern ermöglicht einfaches Abschalen im Elementwerk und auf der Baustelle.

Das gerade Fugenprofil erleichtert nicht nur die Planung des Stufenmasses, sondern ermöglicht einfaches Abschalen im Elementwerk und auf der Baustelle.
Foto: Markus Wolf

Die Ästhetik des Trittschallschutzes

Im boomenden Winterthurer Stadtteil ‚Neuhegi‘ sollen bald rund 4000 Menschen wohnen und mindestens so viele arbeiten.
Hier entsteht mit ‚sue&til‘ die erste Null-Energie-Wohnüberbauung der Schweiz. Der Komplex wird über 300 Eigentums- und Mietwohnungen umfassen, während das Sockelgeschoss Läden und Gewerbe beherbergen wird.
Minergie-Standard und Nutzung von Fernwärme entspricht den Zielsetzungen der 2 000-Watt-Gesellschaft.

Hoher Vorfertigungsgrad

Untergeschoss, Erdgeschoss und Treppenkerne sind in Massivbauweise erstellt, die übrigen Geschosse und die Fassade in Holzbauweise. Die Steigzonen wurden schon früh hochgezogen; an ihnen sind die in Holz ausgeführten Obergeschosse aufgehängt.

Trittschalldämmung mit optischem Vorteil

Die Treppenelemente aus Beton für die insgesamt 20 Steigzonen wurden im Fertigteilwerk gefertigt, dabei goss man die Schöck Tronsole® Typ T mit ein. Als tragendes Armierungsteil für den Treppenlauf koppelt sie diesen schalltechnisch vom Ortbeton-Podest ab. Das integrierte Elastomerlager Elodur absorbiert Trittschall, und das System der Tronsole® entspricht der Feuerwiderstandsklasse R90.
Das gerade Fugenprofil erleichtert nicht nur die Planung des Stufenmasses, sondern sichert einfaches Abschalen im Elementwerk und auf der Baustelle. Deutliches Plus für die Ästhetik: Die Treppenuntersicht ermöglicht bei einem Podest bei dem zwei Treppenläufe rechtwinklig aufeinandertreffen, ein harmonischeres Fugenbild.

Hintergrund: Mit dem Erscheinen der DIN 7396:2016-06 gibt es die erste Prüfnorm für Trittschalldämmelementen in Europa. Die Prüfungen erfolgen mit bauüblichen Auflasten und Treppengeometrien. Dies ermöglicht eine hohe Planungssicherheit sowie eine gute Vergleichbarkeit der Schalldämmung von Trittschalldämmelementen. Alle Schöck Tronsole® Typen sind entsprechend der DIN 7396 geprüft und erreichen den erhöhten Schallschutz nach SIA 181.